Freitag, 25. November 2011

Az Erdélyben voltunk! (Wir waren in Siebenbürgen!)

Und es war wunderschön, anstrengend, ein bisschen gefährlich und sehr abenteuerlich! :-)

Aber von vorn:
Schon seit ein paar Wochen stand die Idee im Raum, zusammen mit ein paar (Praktikanten-)Kollegen und -Kolleginnen einen Wanderausflug nach Transsilvanien (Siebenbürgen, Rumänien) zu machen. (Ich dachte zwar bis 5 Tage vorher, dass wir einen Partyausflug machen aber ich bin ja spontan ;-)). Also habe ich mir von unserem Hauptorganisator (Mátyás, Gruppenbilder siehe unten) eine warme Jacke und einen Rucksack mitbringen lassen und die Woche über meine 'Docker's' schön eingetragen.
Also gings am Freitagmorgen vollbepackt auf zum Bus Richtung Mercedes, denn wir hatten vor, direkt nach der Arbeit (15:30) vom Werk aus loszufahren - fast wäre diesem Plan eine extrem wichtige (hohe TiereVorgesetzte anwesend) Besprechung in die Quere gekommen, die planmäßig bis 17:00 (ahhh!!) dauern sollte. Glücklicherweise wurde die aber noch rechtzeitig auf Donnerstag vorverlegt, sodass wir wie geplant Freitagmittag Proviant einkaufen und 15:30 losstarten konnten. :-)

Wir vier vorm Loswandern (v.l.n.r.: Mátyás, Lilla, Richard, Marcus)

Das war auch gut so, denn unsere Anreise gestaltete sich als schwieriger (und vor allem länger) als geplant - was nicht hauptsächlich daran lag, dass wir einen kurzen Umweg gefahren sind oder uns zu lang bei eisiger Kälte in Oradea (ungarisch: Nagyvárad) aufgehalten haben - sondern vor allem daran, dass wir die letzten 23 Kilometer unserer Strecke mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von geschätzten 10km/h zurücklegen mussten. Dabei war die Hinfahrt eigentlich auch so schon spannend genug: bei unserem Zwischenstopp in Nagyvárad mussten wir aus Mangel an Ortskenntnis schwarzfahren (schon mein zweites Mal in diesem Jahr, jaj!) und wir wurden auf der Weiterfahrt mitten in der Nacht von einer "netten" Polizistin angehalten. (In Rumänien scheinen die Polizisten am liebsten nachts zu arbeiten, denn man kommt etwa alle 25km an ein bis zwei Polizeiautos vorbei, die am Straßenrand stehen und deren Insassen ahnungslose Touristen auf Rumänisch nach ihren Fahrzeugpapieren und auf Ungarisch nach dem Reiseziel fragen. ("Hova mész?" - sehr höflich ^^)
Außerdem hatten wir kurzzeitig mal weniger als 10m Sichtweite, weil  wir durch eine krasse Nebelbank gefahren sind - so etwas habe ich noch nie gesehen. Es war plötzlich fast keine Sicht mehr und wir fuhren zeitweise wie direkt unter einer Wolke - das sah wirklich faszinierend aus!
Nun aber zurück zur "Piste" :-)
Ca. 22:30 kamen wir im letzten Dorf an, in dem man die Straße noch als Straße bezeichnen konnte...

Ein kleiner Vorgeschmack:
wir mussten gerade mal wieder aussteigen... :-)


[Fortsetzung und weitere Bilder folgen... ]

Donnerstag, 24. November 2011

Ungarische Gastfreundschaft, die 3.

Kurzer Nachtrag zum Wochenende in Budapest:

Am Sonntag habe ich mich mit Tibi (ihr erinnert euch, "Ungarische Gastfreundschaft" ;-)) in Budapest getroffen (schließlich war ich ja schon mal da) und wir sind zusammen Mittag essen gegangen.
Tibi hatte auch noch einen weiteren Deutsch sprechenden Freund (Sándor) eingeladen, der auch viele Jahre in Stuttgart gelebt hat, bevor er nach Budapest gezogen ist. Natürlich war das nicht optimal zum Ungarisch-Üben, dafür aber ziemlich bequem. Und gelernt habe ich trotzdem was: irgalmasrend (Orden der Barmherzigen) :-)

Aber das wichtigste war, dass die beiden mich in eine sogenannte kifőzde eingeladen haben. Natürlich durfte ich wieder nichts selber zahlen aber dafür weiß ich jetzt, was es mit den Essensgutscheinen auf sich hat. In Ungarn ist es üblich, dass die Arbeitgeber ihren Mitarbeitern (steuerfreie?) Gutscheine ausgeben, mit denen man ausschließlich Lebensmittel bezahlen kann.
Nun aber zurück zur kifőzde:
Dieses "Restaurant" muss man sich vorstellen wie Omas Wohnzimmer, ausgestattet mit einer zusätzlichen Theke zur Essensausgabe, an der man sehr leckeres Essen für sehr wenig Geld bekommt. (Man sieht hinter der Theke die Töpfe auf dem Herd stehen und die Nénis, die kochen, geben auch das Essen aus - einfach schön)
Leider habe ich es natürlich versäumt, Fotos zu machen - ihr müsst also selber mal einen Ausflug nach Budapest machen ;-) - Spaaaß, natürlich hole ich die Fotos bei nächster Gelegenheit nach (hab tatsächlich keine gemacht aber ich war sicher nicht das letzte Mal dort essen - es war wirklich soooooo lecker!)

(Leider lässt sich kifőzde nicht wirklich übersetzen: kifőzni heißt wörtlich: auskochen - die kifőzde ist ja aber eher so etwas wie eine "Essensausgabe"...)

Dienstag, 15. November 2011

Diszkó, Döner, Dumdumdum

Diszkó (Disco würde man auf Ungarisch [dischzo] aussprechen ;-))
Dieses Wochenende stand wieder einmal Budapest auf dem Programm, sodass wir wieder uns Standardhostel (Instant Hostel) reserviert und uns auf den Weg gemacht haben. Diesmal wollten wir uns das "White Angel" anschauen, einen etwas weiter außerhalb gelegenen Club, der uns von diversen Stellen empfohlen wurde. Nachdem uns die nette Rezeptionistin im Hostel erklärt hatte, dass es einen kostenlosen Partybus vom Nyugati pályaudvar gebe, machten wir uns auf den Weg - punktlandungsmäßig haben wir den Bus dann auch genau an der ersten Ampel noch erwischt und wie die Busfahrer hier halt so sind, hat er nach wildem Winken auch für uns aufgemacht.
Nur unsere Frage, ob der Bus auch tatsächlich zum White Angel fahre, schmetterte er mit einem geraunzten "Gyertek, gyorsabban!" ("Kommt schon, schneller!") ab. Aber wir hatten ja zum Glück noch andere Fahrgäste, die wir (respektive ich, da ich wieder der einzige unter uns mit mehr als elementaren Ungarischkenntnissen war :)) fragen konnten. Wir waren richtig - *puh*
Ich hatte mich diesmal dazu entschieden, mein Gehör etwas zu schonen und habe mir Ohropax mitgenommen - wie sich später herausstellte eine seeeeeeehr weise Entscheidung.
Die Musik war nämlich als wir rein durften (ja, wir waren "zu früh" da und durften zwar schon Eintritt bezahlen und unsere Jacke abgeben aber erst gegen 23:00 auch tatsächlich die Tanzfläche betreten) schon ausreichend laut, obwohl der DJ noch gar nicht am Platz war. Wir fragten uns also schon, ob das wirklich alles gewesen sei, als um Punkt zwölf Uhr alle Lichter ausgingen und nur noch die (12?) "white angels" auf der Bühne mit ihren Kerzen den Club "erhellten". Die tanzten dann erstmal eine Art Choreographie mit den Kerzen zum langsamen Teil des ziemlich coolen Intros (siehe Video unten), bis ab dem schnelleren Part volles Karacho die Party losging. Spätestens dann haben mich die Jungs um die Ohropax beneidet ^^



und mein eigenes Video von der Eröffnung: (ja, ich brauche definitiv ein neues Handy!! :-))

hier noch mal ein besserer Ausschnitt (danke an Riczi!)



Döner
Gegen 3:00 hatten wir (ich natürlich nicht, aber gut ^^) genug vom White Angel (die Musik war echt zu laut) und machten uns auf dem Heimweg. Zu unserem Erstaunen standen jetzt vor dem Eingang ausschließlich Edelkarossen vom Audi über den Daimler bis Maserati und Porsche - plötzlich war ich froh, dass ich für meine zwei 0,2l-Colas insgesamt nur 1000Ft (rund 3,20€) bezahlt hatte! :)
Jedenfalls hatte ich dann die Ehre, uns ein Großraumtaxi zu organisieren, nachdem wir keinen Taxifahrer finden konnten, der uns auch zu 5 mitnehmen wollte ^^ - für Engin war die Fahrt wahrscheinlich unvergesslich - er wurde vom Taxifahrer mit zwei geschickten Handgriffen flugs auf die hinterste Sitzreihe verbannt - klack, klack, Engin hinten eingesperrt auf dem Kinderplatz. Aber die Fahrt ging relativ schnell vorbei und war mit 3500Ft (ca. 11€) auch nicht übermäßig teuer.
Wie das so ist, bekommt man natürlich irgendwann nach Mitternacht immer Hunger, weshalb wir uns noch im Taxi dazu entschieden haben, den nächsten Dönerladen anzusteuern. Engin hatte natürlich "Heimvorteil" und damit einen ungefähr doppelt so gut gefüllten Döner wie der Rest von uns - aber es sei ihm gegönnt, schließlich war er im Auto ja auf dem Hundeplatz ^^

Dumdumdum
Wow, diesmal habe ich es nicht geschafft, wach zu bleiben, bis die Musik im Stock unter uns aus war - ich habe echt Respekt vor den Jungs (Engin, Dennis, Richard und Florian), denn ich hatte ja immerhin meine Ohropax aber sie haben eiskalt trotz wummernder Bässe direkt unter uns geschlafen (und zwar tief und fest - ich konnte mir natürlich nicht verkneifen, doch noch ein bisschen länger zu tanzen als der Rest und bin mindestens noch dreimal ins Zimmer rein und wieder raus, bevor ich dann gegen halb fünf auch mal schlafen gegangen bin). Im Nachhinein ergibt das sogar ziemlichen Sinn, denn schließlich war die Musik im White Angel so laut, dass die Jungs wohl kurzfristig ihr Gehör fast ganz verloren haben müssen.

Samstag, 12. November 2011

Clausur, Club, Carepaket

Klausur (ja, das C musste halt sein ^^):
Montag und Dienstag hatten wir im Werk viele Gäste aus Deutschland - und natürlich hatte die EVS (meine Abteilung) die Organisation inne, was die letzte Woche ziemlich stressig machte. (Am Samstag, Montag und Dienstag wegen der Klausur und an den restlichen Tagen, weil wir die eigentliche Arbeit von Samstag, Montag und Dienstag wieder aufholen mussten :-)). Jetzt fragen sich sicher einige "Samstag? Ist der besoffen?" - natürlich nicht, die Regelung in Ungarn ist wie folgt: Fällt ein Feiertag auf einen Dienstag, dann ist der Montag automatisch auch ein "freier Tag", der jedoch am darauffolgenden Samstag nachgeholt wird. Das heißt, dass man immer automatisch ein langes und danach ein kurzes Wochenende hat. Eigentlich ne ziemlich coole Regelung, auch wenn ich sagen muss, dass so ein kurzes Wochenende ziemlich schlaucht - man fühlt sich dann am nächsten Montag so, als wär schon Mittwoch...
Jedenfalls war die Klausur ein voller Erfolg, die Teilnehmer waren begeistert, wir waren froh, dass alles vorbei war und haben natürlich viele neue Kontakte knüpfen können.

Club
Natürlich musste die erfolgreiche Klausur noch gefeiert werden, so dass ich mich am Mittwoch zusammen mit Manu 1 (einer der drei deutschen Studenten, die ebenfalls hier im Wohnheim wohnen) und zwei ungarischen Freunden (Gábor und Balázs) auf zu einer Studentenparty in den Fordan Billárdszálon machte. Natürlich erst, nachdem wir in unserer lokalen Studentenkneipe ein paar Runden getischkickert hatten ;-).
Außerdem haben wir noch im Studentenwohnheim in der Stadtmitte vorbeigeschaut - und ich war heilfroh, dass ich hier im schön neu renovierten Professorenwohnheim wohnen darf. Aber seht selbst auf den Bildern:

Platzangebot im Studentenwohnheim Stadtmitte

Ja, das ist das ganze Zimmer für zwei Personen. Allerdings darf man damit anscheinend machen, was man will - sei es Regale aufhängen, die Wände streichen, die Möbel umräumen - alles.

Fernsehverteilung im Flur des Studentenwohnheims
Mir gefallen vor allem die vier Abzweigdosen mit den drei Deckeln :-)

v.l.n.r.: Manu, Gábor, Balázs (die vierte Hand gehört mir :P)
So sah's im Keller des Fordan aus :)
wozu der Käfig gut ist, weiß ich nicht genau - Werwölfe??

Carepaket
Wow, meine E-Mail hat tatsächlich die erste Auswirkung (neben eines sprunghaften Anstiegs der Blogbesuche am Tag des E-Mail-Versands ^^) gehabt, auch wenn sich bisher alle noch zurückhalten, mich unbedingt besuchen zu wollen ;-)
Als ich gestern nachhause kam, stand an der Rezeption ein Paket für mich. Der Absender: "Familie Stefan Mangelsdorf":

mein Carepaket aus Stuttgart

Danke, danke, danke!
3 Packungen Maultaschen! Roggenbrot! (wobei ich inzwischen auch hier meine Quellen gefunden hab - nur mit dem Bestellen klappt es manchmal noch nicht so richtig: "Nein, das braune Brot. Nein, links, ja, das!" :) - Vielleicht sollte ich mal die richtigen Vokabeln dazu recherchieren ;)) und jede Menge Süßigkeiten!
Jetzt hab ich endlich wieder was zum Dealen :DDD

Freitags nachhause zu kommen ist allerdings sowieso immer toll, weil dann war die Putzfrau da - und das erste was mir immer sofort auffällt...

...meine Schuhe...

...stehen ordentlich da! :D Meistens hab ich nämlich sonst weder morgens noch abends die Muße, meine Schuhe so ordentlich aufzureihen :)

Nachtrag (14:15):
kein Kommentar :D

Montag, 7. November 2011

Belgrad, Budapest, B-Klasse

Wow, man könnte meinen, dass nicht viel los ist, weil ich selten schreibe. Irgendwie ist es jedoch genau andersrum. *g*

Leider bin ich gerade so sehr eingespannt, dass ich morgens ca. 6:59 bis 7:02 das Haus verlasse (die Woche vorm Feiertag auch schon mal 5:15) und abends erst entweder gegen 18:30 (Dienstag, Mittwoch und Freitag) oder gegen 21:00 (Montag und Donnerstag) nachhause komme. Meistens habe ich dann nicht mehr so waaaaahnsinnig viel Lust, noch viel Text zu produzieren, aber ich möchte euch trotzdem gern auf dem Laufenden halten. :-)

Belgrad
Wir (das heißt zwei Praktikantenkollegen - Richard (aka Riczi) und Dennis - und ich) waren am langen Wochenende in Belgrad! Ziemlich kurzfristig (Donnerstagabend) fällten wir die Entscheidung uns auf die abenteuerliche Reise zu begeben, nachdem wir uns gegen eine Tour über Wien und Bratislava entschieden hatten, weil es uns einfach zu nah war. (Es musste sich ja lohnen, dass es ein langes WE war *g*)

Also buchten wir unter nervenaufreibenden Bedingungen (ca. 5min vor Buchungsschluss, ausschließlich ungarische Website, VISA-Buchung scheinbar fehlgeschlagen...) unser Zugticket, was allerdings erstaunlich günstig war. Ich hatte natürlich (als einziger im Bunde, der der ungarischen Sprache zumindest bruchstückhaft mächtig ist) die ehrenvolle Aufgabe, im Vorfeld mit der MÁV-Hotline (MAV ist die ungarische Bundesbahn) zu telefonieren, um unsere Reisemöglichkeiten auszuloten. Heraus kam ein Ticket, mit dem wir für 26€ von Budapest nach Belgrad und zurück fahren konnten und zwar in einem Gültigkeitszeitraum von 30 Tagen. (Und das mussten wir nicht schon 6 Monate im Voraus buchen - echt klasse, das Zugpreissystem hier!)

Die Fahrt war dann auch sehr angenehm, wobei wir gefühlte 60 Minuten an der Grenze rumstanden - erst auf der ungarischen Seite, dann auf der serbischen. Irgendwie hatten wir zwischenzeitlich auch einen Waggon verloren - wir waren wirklich froh, dass wir durch Zufall im richtigen saßen, der dann auch nach Belgrad gefahren ist :D.

Belgrad an sich ist keine wirklich schöne Stadt, man kommt auf dem Weg dorthin an grauen Wohnblöcken vorbei, die eher wie futuristische Gefängnisse anmuten und direkt neben den Bahngleisen befanden sich richtige Slums, wie ich sie bisher nur im Fernsehen gesehen habe. Aber es gibt natürlich auch wunderschöne Plätze in Belgrad, wie z. B. die Kalemegdan, eine Burgruine und Parkanlage oder die St. Sava-Kirche.

Hier ein paar Bilder:

Anreise Belgrad nicht so schön

Anreise Belgrad sehr schön

Fußgängerzone (Knez Mihailova)

Lichttechnik im 'Stefan Braun' (für gut befunden ;-))
und die Lichttechnik in Aktion ;-)

(Man muss dazu sagen, dass sich der Club mitten in einem Hochhaus (hoffentlich kein Wohnhaus ^^) befindet, ca. im 8. Stock. Und dass die Preise für Belgrad doch recht exklusiv waren: wir haben als Eintritt (weil wir natürlich keine Reservierung hatten) 10€ Mindestverzehr gezahlt, der aber relativ schnell aufgebraucht war (kleines Bier 4,50€). Davor hat uns die Barkeeperin sogar gleich mal (ungefragt!) ne Wodkaflasche und drei Gläser auf den Tresen gestellt - das Schnäpp(s)chen hätte läppische 140€ gekostet, also sind wir logischerweise beim Bier geblieben ^^)

Kalemegdan mit Donau im Hintergrund
Duna-Sava-Delta
Schön war auch, dass vor der Kalemegdan im Park einfach so ein paar ältere Serben Volkstänze (den sogenannten Kolo) getanzt haben. Da die nicht so arg unterschiedlich zu den ungarischen sind, dachte ich mir: "Da machste mit." Das Resultat seht ihr hier:


Marcus beim Kolo


Kathedrale des heiligen Sava
das Parlament bei Nacht

Wirklich klasse war auch unser Hostel - das Time Hostel - super sauber, super nette Eigentümer und Mitarbeiter und ein serbischer Zimmergenosse, mit dem man jeden Tag etwas neues erleben konnte... Er war irgendwie etwas sonderbar aber im Laufe der Zeit haben wir ihn doch ins Herz geschlossen (besonders Richie, der jetzt bestimmt das Kuscheln vermisst ^^).

v.l.n.r.: Marcus, Richard, unser serbischer Freund, Dennis

Budapest
Montagmorgen (um 10:05) ging dann unser Zug nach Budapest, der uns in flotten acht Stunden zu unserer nächsten Unterkunft, dem Instant Groove Party Hostel bringen sollte. Vielleicht hätten wir bei dem Namen schon hellhörig werden sollen, doch wir dachten uns: bei ~10€ pro Nacht und 94%-Bewertung bei hostelworld.com kann man nicht viel falsch machen - und im Nachhinein war es auch echt nicht so schlecht aber der Kontrast zwischen super-sauberem, wohlriechendem und ruhigem Hostel in Belgrad und Instant Hostel konnte nicht größer sein. Als wir reinkamen, schlug uns gleich mal ein Geruch von einem extrem knoblauchlastigen Gericht entgegen und auch die Duschen sahen nicht aus, als wollte man dort ernsthaft ohne Badeschlappen duschen (wir dachten schon daran, Teller für den Zweck zu missbrauchen).

(to be continued... ich muss jetzt los, aber der Post wird noch vervollständigt :))

So, jetzt sind oben schon mehr Bilder und Videos dazugekommen und der restliche Text kommt jetzt :)

Nachdem wir aber für ca. ne Stunde gelüftet hatten und durch Zufall auch noch eine saubere Dusche gefunden hatten, stand unserem Aufenthalt dort nichts mehr entgegen (und in der Zwischenzeit ist es sogar zu unserem Standardhostel für Budapest-Aufenthalte geworden - dank 10%-Gutschein für Kunden unschlagbar günstig und super Lage :)). Den Abend verbrachten wir dann wie geplant im Ötkert-Club, wobei wir ziemlich viel Glück mit der Schlange am Eingang hatten, wir mussten nur ca. 20min warten und kamen kostenlos rein - am Wochenende darauf waren Dennis und Richie noch mal dort und haben über ne Stunde draußen gestanden UND Eintritt gezahlt... Tja, ich war ja auch nicht dabei *gg*
Der Club hat ein sehr cooles Feature, nämlich ein Dach, das sich öffnen lässt, um frische Luft rein zu lassen. (Leider gibt's von dem Abend keine eigenen Fotos (zu viel getanzt ^^), deshalb hier nur Archivbilder :P)

Ötkert ohne Menschen :P
(da wo man jetzt die Fenster oben sieht, lässt sich das Dach schließen)
Ötkert mit Menschen
(bei uns war allerdings mehr los - und die Leute waren verkleidet :))

B-Klasse
Geilomat, ich durfte in einer der neuen B-Klassen mitfahren :D - die Autos mussten auf dem Werksgelände umgeparkt werden und ich war dabei! Sehr coole Erfahrung!

Hier noch ein schönes Bild unserer B-Klasse (Mi építjük! - 'Wir bauen sie!'))