Donnerstag, 24. November 2011

Ungarische Gastfreundschaft, die 3.

Kurzer Nachtrag zum Wochenende in Budapest:

Am Sonntag habe ich mich mit Tibi (ihr erinnert euch, "Ungarische Gastfreundschaft" ;-)) in Budapest getroffen (schließlich war ich ja schon mal da) und wir sind zusammen Mittag essen gegangen.
Tibi hatte auch noch einen weiteren Deutsch sprechenden Freund (Sándor) eingeladen, der auch viele Jahre in Stuttgart gelebt hat, bevor er nach Budapest gezogen ist. Natürlich war das nicht optimal zum Ungarisch-Üben, dafür aber ziemlich bequem. Und gelernt habe ich trotzdem was: irgalmasrend (Orden der Barmherzigen) :-)

Aber das wichtigste war, dass die beiden mich in eine sogenannte kifőzde eingeladen haben. Natürlich durfte ich wieder nichts selber zahlen aber dafür weiß ich jetzt, was es mit den Essensgutscheinen auf sich hat. In Ungarn ist es üblich, dass die Arbeitgeber ihren Mitarbeitern (steuerfreie?) Gutscheine ausgeben, mit denen man ausschließlich Lebensmittel bezahlen kann.
Nun aber zurück zur kifőzde:
Dieses "Restaurant" muss man sich vorstellen wie Omas Wohnzimmer, ausgestattet mit einer zusätzlichen Theke zur Essensausgabe, an der man sehr leckeres Essen für sehr wenig Geld bekommt. (Man sieht hinter der Theke die Töpfe auf dem Herd stehen und die Nénis, die kochen, geben auch das Essen aus - einfach schön)
Leider habe ich es natürlich versäumt, Fotos zu machen - ihr müsst also selber mal einen Ausflug nach Budapest machen ;-) - Spaaaß, natürlich hole ich die Fotos bei nächster Gelegenheit nach (hab tatsächlich keine gemacht aber ich war sicher nicht das letzte Mal dort essen - es war wirklich soooooo lecker!)

(Leider lässt sich kifőzde nicht wirklich übersetzen: kifőzni heißt wörtlich: auskochen - die kifőzde ist ja aber eher so etwas wie eine "Essensausgabe"...)

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