Aber von vorn:
Schon seit ein paar Wochen stand die Idee im Raum, zusammen mit ein paar (Praktikanten-)Kollegen und -Kolleginnen einen Wanderausflug nach Transsilvanien (Siebenbürgen, Rumänien) zu machen. (Ich dachte zwar bis 5 Tage vorher, dass wir einen Partyausflug machen aber ich bin ja spontan ;-)). Also habe ich mir von unserem Hauptorganisator (Mátyás, Gruppenbilder siehe unten) eine warme Jacke und einen Rucksack mitbringen lassen und die Woche über meine 'Docker's' schön eingetragen.
Also gings am Freitagmorgen vollbepackt auf zum Bus Richtung Mercedes, denn wir hatten vor, direkt nach der Arbeit (15:30) vom Werk aus loszufahren - fast wäre diesem Plan eine extrem wichtige (hohe
| Wir vier vorm Loswandern (v.l.n.r.: Mátyás, Lilla, Richard, Marcus) |
Das war auch gut so, denn unsere Anreise gestaltete sich als schwieriger (und vor allem länger) als geplant - was nicht hauptsächlich daran lag, dass wir einen kurzen Umweg gefahren sind oder uns zu lang bei eisiger Kälte in Oradea (ungarisch: Nagyvárad) aufgehalten haben - sondern vor allem daran, dass wir die letzten 23 Kilometer unserer Strecke mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von geschätzten 10km/h zurücklegen mussten. Dabei war die Hinfahrt eigentlich auch so schon spannend genug: bei unserem Zwischenstopp in Nagyvárad mussten wir aus Mangel an Ortskenntnis schwarzfahren (schon mein zweites Mal in diesem Jahr, jaj!) und wir wurden auf der Weiterfahrt mitten in der Nacht von einer "netten" Polizistin angehalten. (In Rumänien scheinen die Polizisten am liebsten nachts zu arbeiten, denn man kommt etwa alle 25km an ein bis zwei Polizeiautos vorbei, die am Straßenrand stehen und deren Insassen ahnungslose Touristen auf Rumänisch nach ihren Fahrzeugpapieren und auf Ungarisch nach dem Reiseziel fragen. ("Hova mész?" - sehr höflich ^^)
Außerdem hatten wir kurzzeitig mal weniger als 10m Sichtweite, weil wir durch eine krasse Nebelbank gefahren sind - so etwas habe ich noch nie gesehen. Es war plötzlich fast keine Sicht mehr und wir fuhren zeitweise wie direkt unter einer Wolke - das sah wirklich faszinierend aus!
Nun aber zurück zur "Piste" :-)
Ca. 22:30 kamen wir im letzten Dorf an, in dem man die Straße noch als Straße bezeichnen konnte...
Ein kleiner Vorgeschmack:
wir mussten gerade mal wieder aussteigen... :-)
[Fortsetzung und weitere Bilder folgen... ]
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